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KDZ Westfalen-Süd und Citkomm haben „JA“ gesagt

Nachdem sich wenige Tage zuvor bereits die Verbandsversammlung der KDVZ Citkomm einstimmig für die Fusion mit der KDZ Westfalen-Süd ausgesprochen hat, stimmte am 18. Dezember 2017 auch die Verbandsversammlung der KDZ Westfalen-Süd dem Zusammenschluss zu.

Damit findet der in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachte stufenweise Kooperationsfahrplan seinen Abschluss. Dank der einhelligen Befürwortung des Zusammenschlusses gehen die kommunalen IT-Dienstleister aus Hemer und Siegen mit Beginn des neuen Jahres 2018 gemeinsam im Zweckverband Südwestfalen-IT auf. Als dann größter kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen betreut er rund 10% der nordrhein-westfälischen Einwohner mit IT-Dienstleistungen.

Verbandsversammlung 18.12.2017

Thomas Coenen, Landrat Thomas Gemke, Bürgermeister Bernhard Baumann, Landrat Frank Beckehoff, Kerstin Pliquett und Dr. Michael Neubauer

Die KVDZ Citkomm und KDZ Westfalen-Süd verbindet eine langjährige Zusammenarbeit: Beginnend in den 90ern, in denen beide Zweckverbände einen gemeinsamen Großrechnerverbund betrieben. Eine Intensivierung der Zusammenarbeit erfolgte seit dem Jahr 2010 mit der Bestrebung, einen gemeinsamen Rechenzentrumsbetrieb und ein gemeinsames Finanzwesen aufzubauen. Mit Gründung des gemeinsamen Dachverbands Südwestfalen-IT sollten diese beiden Vorhaben umgesetzt werden: Der erste Meilenstein eines Konzepts, das am Ende die Eingliederung beider Mutterverbände in den Dachverband vorsah. Aufgrund der außerordentlich erfolgreichen Zusammenarbeit wurde im Jahr 2016 beschlossen, die Eingliederung beider Zweckverbände in die Südwestfalen-IT vorzubereiten. „Nach Jahren intensiver Zusammenarbeit unter enger Beteiligung der Gremien freue ich mich nun sehr, dass die Verbandsversammlungen Ja zur Eingliederung gesagt haben“, resümiert Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer der KDVZ Citkomm und Südwestfalen-IT.

Gerade in der Startphase profitieren Verbandsmitglieder, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen davon, dass beide Häuser auf eine langjährige Zusammenarbeit und einen vertrauensvollen Eingliederungsprozess zurückblicken können. Die Vorteile, wie der Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios oder die wachsenden Einflussmöglichkeiten auf landes- und bundespolitische Entscheidungen im Bereich der Informationsverarbeitung, können somit von Anfang an ihre Wirkung entfalten. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft als großer IT-Dienstleister. So wie bei den bisherigen gemeinsamen Projekten werden wir die jeweiligen Stärken beider Standorte zum Nutzen unserer Kunden miteinander verbinden.“, so Thomas Coenen, Geschäftsführer der KDZ Westfalen-Süd und Südwestfalen-IT.