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Kommunale Datenzentrale Westfalen-Süd
St.-Johann-Straße 23
57074 Siegen

Telefon: 0271 77345-0
Telefax: 0271 77345-199
E-Mail: info@kdz-ws.net

De-Mail: info@kdz-ws.de-mail.de

Richtfunk - Infos, Daten & Bilder

Die Kommunale Datenzentrale (KDZ) Westfalen-Süd betreibt das größte kommunale Richtfunk-Netz in Deutschland

Richtfunkantenne

Seit Inbetriebnahme des Standortes Ischeroth im Juni 2006 ist das Projekt Richtfunknetz der Kommunalen Datenzentrale (KDZ) erfolgreich abgeschlossen. Mit 155 Mbit/s Verbindungen ist das Breitband - Richtfunk - Netz jetzt auf den gesamten Einzugsbereich der KDZ Westfalen-Süd ausgedehnt. Die Bürgerdaten werden mit mehr als 2400-facher bis hin zu 6250-facher Übertragungskapazität im Gegensatz zu einer ISDN-Standleitung über Richtfunk zu den Rathäusern mit mehr als 4000 Arbeitsplätzen übertragen.
Bis dahin war die KDZ mit den Verwaltungen in der Mehrzahl über digitale Festverbindungen mit Datenraten von 64 Kbit/s, 128 Kbit/s oder 2 Mbit/s verbunden. 155 Millionen (Mega) Bit pro Sekunde können nunmehr über die Richtfunksysteme übertragen werden. Das ist mehr als das 2400 - fache eines ISDN- Anschlusses.

Die Erkundung dieser Standorte, sowie deren Verfügbarkeit und Nutzbarkeit als Antennenstandorte, sind bedingt durch die geographische und topographische Lage der hiesigen Region unbedingte Voraussetzung für den Aufbau der von Sichtverbindungen abhängigen Richtfunk-Links.
Neben bestehenden Sendemasten, wie der WDR-Sendemast auf dem Kindelsberg, oder der Aussichtsturm auf der Hohen Bracht, mussten sechs neue KDZ-eigene Stahlgittermasten, zwischen 20 und 60 Metern Höhe, errichtet werden und sind die wesentlichen Tragpfeiler und das Rückgrat des jetzt realisierten Datennetzes.

Durch die redundante Ringstruktur des Netzes wird ein hohes Maß an Sicherheit erreicht. Bei Ausfall einer Verbindungstrecke bleiben trotzdem alle Standorte über andere Datenwege weiter erreichbar. Die Daten sind durch Sicherheitsmaßnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt.
Ein spezielles Netzwerkmanagementsystem meldet sofort Störungen an die KDZ und sichert so eine sehr hohe Verfügbarkeit des Netzes und damit die prompte Bedienung und den Service für den Bürger in den Verwaltungen der Kreise, Gemeinden und Städten der Region.
Abgehend von den Richtfunk-Backbone-Knoten sind die lokalen Datennetze in den Rat- und Kreishäusern über Router und Switche an das Richtfunknetz angeschlossen. Turm auf demGiller
Kosteneinsparungen durch die Zentralisierung von Daten- und Serverleistungen, für die eine breitbandige Datenanbindung der lokalen Datennetze unabdingbar ist, werden die Investitionskosten in wenigen Jahren amortisieren.
Über Richtfunk werden sowohl Daten als auch Sprache und Video übertragen. Für die Nutzung zukünftiger kommunaler Anwendungen sind die Richtfunk-Strecken somit bestens geeignet.

Außerdem bilden sie weiterhin die Grundlage für die interkommunale IP-Telefonie, die seit Mitte 2007 in Betrieb ist.

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